Übersicht: permanente Skulpturen

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Für eine Übersicht der auf dem Moltkeplatz permanent aufgestellten Werke siehe hier.

Für Werke, die seit 2010 im Rahmen der Reihe „junge Kunst am Moltkeplatz“ temporär aufgestellt waren ‒ oder gegenwärtig aufgestellt sind ‒ siehe hier.

Kurzinformationen zum Skulpturenensemble Moltkeplatz

Als erstes Kunstwerk auf der Skulpturenwiese wurde Anfang 1982 von dem Essener Galeristen Jochen Krüper († 2002) auf der Rasenfläche gegenüber seinem Galerie- und Wohnhaus Moltkeplatz 5 Friedrich Gräsels Hannover Tor aus geglühtem Edelstahl aufgestellt. Nach und nach entstand danach ein Skulpturenensemble, das im Rahmen des 1990/1991 von Jochen Krüper und Uwe Rüth ins Leben gerufenen Projektes Material und Raum gezielt vervollständigt wurde. Die NRZ berichtete darüber mit einem Artikel vom 22. Dezember 1990. Das Entstehen des Ensembles beschreibt ausführlich der erste Teil der 2017 erschienenen KaM-Broschüre. Diverse Kunstwerke dieses Projektes sind seitdem verfallen und mussten abgebaut und entfernt werden. Seit 2011 besteht das Ensemble aus sieben permanenten Werken … und zeitweilig zusätzlich einem temporären Werk.

Die Skulpturen und ihre Standorte sind abgestimmt auf den Moltkeplatz sowie auf das Muster der mehr als einhundert Jahre alten Platanen an den Längsseiten des Platzes.

Mit Ausnahme von Lutz Fritschs EIN•STAND, der auf der Verkehrsinsel Moltkeplatz / Ruhrallee aufragt, sind alle Werke auf der langgestreckten Wiese zwischen der Straße und den Bahngleisen zu finden. Gleich gegenüber von Fritschs Stahlnadel steht Ulrich Rückriems Skulptur ‒ ohne Titel ‒ aus Anröchter Stein. Geht man von dort aus gegen den Uhrzeigersinn um den Park, fällt nahe dem unterhalb der Bahngleise verlaufenden Fußweg zunächst Gloria Friedmanns Denkmal ins Auge: ein abgestorbener Baum, der in eine leuchtend karminrote Betonwand eingelassen ist. Es folgt Ansgar Nierhoffs schlankes Paarweise aus gebranntem Schmiedestahl. Auf der Straßenseite des Parks, gegenüber der Kirche, erzählt Hannes Forster mit Ziegelsteinen und Mörtel Eine echte falsche Geschichte. Wieder in Richtung Verkehrsinsel wandernd, stößt man auf Friedrich Gräsels Hannover Tor aus geglühtem Edelstahl und schließlich auf Heinz Brelohs bronzene Lebensgröße.

In die Rasenfläche eingelassene 20 x 20 cm große Edelstahl-Schilder, vom Fußweg aus lesbar, weisen auf die Kunstwerke hin; Beispiel (für ein temporäres Werk aus 2018) hier.

Lageplan:

Eine Zusammenfassung der Geschichte und Gegenwart des Kunststandortes Moltkeplatz und seiner Kunstwerke ‒ sowohl der permanenten als auch der temporären ‒ findet sich in der im September 2017 vom Verein KaM e.V. herausgegebenen 52-seitigen Broschüre KUNSTAMMOLTKEPLATZ: 10 Jahre Kunst am Moltkeplatz KaM e.V. ‒ 35 Jahre Skulpturenwiese Moltkeplatz. Dr. Uwe Rüth ‒ während der Entstehungszeit des Ensembles Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten in Marl ‒ hat darin den Artikel Das Moltkeplatz-Ensemble und sein Entstehen ‒ Eine Hommage an Jochen Krüper beigetragen. Mehr zu der Broschüre hier.

Auslöser für die Gründung unseres Vereins war der im Jahr 2006 geplante Abtransport von Werken mit der drohenden Zerschlagung des Skulpturenensembles; mehr dazu hier.

Als Zielpunkt für die Anreise geben Sie für ein Navigationsgerät ein: Moltkeplatz 9, 45138 Essen (etwa gegenüber dem Hannover Tor), als geographische Koordinaten 51 26 47.3 N 07 01 24.6 E.

Parkmöglichkeiten bestehen unter anderem auf dem Parkplatz vor der Villa Moltkeplatz mit dem Restaurant und Biergarten Haus Wilmes; Zufahrt gegenüber der SELK Kirche am Moltkeplatz / Ecke Semperstraße. Bitte vergessen Sie nicht, auf diesem Parkplatz eine Parkscheibe zu benutzen.

Weiteres zur Anreise ‒ auch mit ÖPNV ‒ und weitere Informationen hier.

Zu weiteren Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen siehe hier.