Stabilisieren von Rasenflächen im Sommer 2022

2022

Am 24. August 2022 begann Grün und Gruga Essen GGE mit den Arbeiten zum Stabilisieren der Grasflächen unter Friedrich Gräsels Hannover Tor und um Gloria Friedmanns Denkmal. Bereiche des Rasens um diese Werke herum bzw. darunter sind durch häufiges Buddeln geschädigt und können sich nicht erholen. Bei Regen bilden sich Pfützen; weiteres Buddeln verteilt Erde und Dreck in der Umgebung und verschmutzt immer wieder die Kunstwerke.

Die Arbeiten führt GGE im Rahmen seiner Ausbildung von Azubis durch; die benötigten Rasengitter-Platten hat der Verein KaM e.V. auf seine Kosten beschafft und an GGE liefern lassen.

Im Vorfeld hatte KaM auf die bevorstehenden Arbeiten hingewiesen und die beabsichtigte Vorgehensweise erläutert; siehe Hinweise unten auf dieser Seite hier.

Als Erstes werden die zu stabilisierenden Bereiche „ausgekoffert“: zum Teil mit einem Kleinbagger, an anderen Stellen mit Spaten, Hacke und Schaufel.

Um für die Arbeiten „Platz zu machen“, war das Hannover Tor vorab mit einem Kran versetzt worden (siehe auf dieser Seite unten hier). Nach Ende der Arbeiten wird es wieder an seine ursprüngliche Stelle versetzt. Die Kosten hierfür trägt der Verein KaM e.V.

Nach dem Auskoffern der Standfläche brachte ein Lkw von GGE das benötigte Material, das ‒ nach professionellem Bearbeiten wie Horizontieren, Glätten und Verdichten ‒ den Untergrund für die Rasengitter-Platten bilden wird.

Weitere Schritte waren das Auffüllen der Fläche, Auslegen der Gitter-Platten und deren Auffüllen mit Erde. Letztlich folgte das Aufbringen einer Schicht Mutterboden mit Grassamen.

Nach den Arbeiten beim Hannover Tor von Friedrich Gräsel führten die Mitarbeiter von GGE Ähnliches auch um die rote Wand mit dem abgestorbenen Baum Denkmal von Gloria Friedmann herum durch.

Am 2. September 2022 luden die Mitarbeiter*innen von GGE alles an Material und Geräte auf ihren Lkw und beendeten damit die Arbeiten: das Ende eines sehr gut gelaufenen gemeinsamen Projektes von GGE und KaM e.V. auf der Skulpturenwiese.

Die NRZ berichtet über die Arbeiten mit einem Artikel vom 1. September 2022, siehe hier oder hier.


Zweieinhalb Monate nach Abschluss der Arbeiten war das eingesäte Gras auf den stabilisierten Flächen weitgehend angewachsen (Fotos vom 14. November 2022).


Hinweise vorher:

Aufarbeiten der Standflächen der Kunstwerke

Im Vorfeld hatte KaM mit dem folgenden Beitrag auf die bevorstehenden Arbeiten hingewiesen und die beabsichtigte Vorgehensweise erläutert.

Um mehrere der auf der Skulpturenwiese aufgestellten Kunstwerke herum sowie teilweise auch darunter sind Bereiche des Rasens durch häufiges Buddeln geschädigt und können sich nicht erholen. Bei Regen bilden sich Pfützen; weiteres Buddeln verteilt Erde und Dreck in der Umgebung und verschmutzt immer wieder die Kunstwerke.

In Zusammenarbeit zwischen GGE und KaM e.V. werden die entsprechenden Flächen im Sommer 2022 aufgearbeitet und stabilisiert. Hierzu werden unter anderem grüne Rasengitter-Platten verlegt, die nach dem Verlegen mit Erde und Rasensamen aufgefüllt werden. Die Rasenoberfläche wird durch die Gitterstruktur stabilisiert. Nach Anwachsen des Rasens wird das Gitter nicht mehr sichtbar sein.

Zum Auslegen der Fläche unter dem Hannover Tor ‒ und darum herum ‒ wird dies Kunstwerk für die benötigte Zeit mit einem Kran versetzt.

Bei dem Werk Denkmal sollen die Gitterplatten bis an die rote Wand mit dem Baum heran verlegt werden.

Versetzen des Hannover Tor

Das Hannover Tor wurde am 8. Juli 2022 mithilfe eines Krans umgesetzt. Die Fläche darunter kann damit jetzt bearbeitet werden.

Die Kosten für die Einsätze des Kranwagens und für die benötigten Rasengitter-Platten trägt der Verein KaM e.V.; GGE steuert die nötigen Arbeitskräfte, -geräte und weiteres Material wie Erde und Rasensamen bei.

Pläne für diese Arbeiten hatten GGE und KaM e.V. schon länger besprochen. Am 25. Juli 2020 wurden diese auch bei einem Besuch von Oberbürgermeister Thomas Kufen und anderen am Moltkeplatz erwähnt (siehe hier) und am 28. Oktober 2021 ‒ nach Abschluss der Renovierungs- und Säuberungsarbeiten durch KaM e.V. an den Werken Denkmal und EIN•STAND (siehe hier und hier) ‒ einer Gruppe von Vertreter*innen der Bezirksvertretung BV1, des Kulturamtes und Grün und Gruga Essen vorgestellt; siehe hier.